News Archiv Damen 2018

Überruhr bleibt ein gutes Pflaster für uns!

SG Überruhr 4 vs. LTV Wuppertal 1 23:29 (13:17)

Auch wenn die Essener Mädels derzeit nicht in ihrer gewohnten Heimhalle antreten können, wie wir früher oder später feststellten, änderte dies nichts daran, dass wir unsere Erfolgsserie auswärts gegen die Mädels der SG Überruhr IV ausbauen konnten.

Zur besten Kaffeezeit am Sonntagnachmittag musste auch eine einigermaßen dünne Besetzung unserer Bank kein schlechtes Vorzeichen sein (in dieser Saison sind wir noch in keinem Spiel mit einer vollen Bank angetreten). Nach den letzten Wochen, in denen wir nicht immer überzeugend, aber erfolgreich aufgetreten sind, konnten wir dieses Wochenende beides mal wieder vereinen.

Wir kamen von Beginn an sehr gut ins Spiel und gingen über 0:3 in der siebten Minute mit 1:5 in Führung. Bis dahin stand die Abwehr sehr gut und auch im Angriff „lief’s einfach“. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit haben wir uns jedoch insbesondere zu viele Tore vom starken Essener Rückraum einschenken lassen. Das Timing bei uns in der Abwehr stimmte nicht immer, sodass auch bei uns am Kreis das ein oder andere Mal viel zu viel Platz war. Das war bei manch ungewohnten Konstellationen insbesondere im Innenblock auch nicht ganz überraschend, dennoch werden wir weiterhin daran arbeiten. Zum einen hatten wir da aber immer noch einen starken Rückhalt hinter unserer Abwehr stehen und zum anderen lief es weiterhin vorne gut. Über alle Positionen kamen wir zum Torerfolg und behielten die Führung. Zwischendurch beim Stand von 8:9 und 11:12 nur sehr knapp, bis zur Halbzeit aber wieder deutlicher (13:17).

So konnte und so sollte es in der zweiten Halbzeit weitergehen. Wir spielten vielleicht nicht mehr so schnell, wie wir es sonst so gerne machen, dafür aber sehr souverän. Mit einer guten, geschlossenen Mannschaftsleistung ließen wir die Essener Mädels nicht mehr näher herankommen und bauten die Führung zwischendurch auf bis zu acht Tore aus. Beim Endstand von 23:29 haben wir die „magische“ 30-Tore-Marke nur knapp verpasst.

Auch wenn man an dieser Stelle eigentlich jeden für eine gute Leistung besonders hervorheben könnte und es deshalb auch direkt lassen könnte, geht dieser Platz im Spielbericht in dieser Woche an Jil. Unsere Karla Kolumna hatte an diesem Wochenende ihre linke Klebe besonders gut im Griff und besorgte fast ein Drittel unserer Tore.

Erst einmal freuen wir uns jetzt über eine schöne Momentaufnahme mit Platz drei in der Tabelle. Dennoch wissen wir, dass für den Rest der Hinrunde durchweg noch schwere Spiele anstehen und es auch ganz schnell wieder abwärts gehen kann. Damit das nicht passiert, nutzen wir die kleine Spielpause und arbeiten weiter an unseren Schwächen.

In zwei Wochen geht es dann weiter. Wir freuen uns jetzt schon auf einen der wenigen Heimspieltage in dieser Saison, gemeinsam mit D-Jugend, Zweiter und Erster Herren!

Gespielt haben: Uilissene – L. Wichelhaus (4/1), Koßmann (9), Abu Rajab (3), Käfer (3/2), Prehn (3), Lemkau, Kowalewski (1), Rohde (5), Keus (1)

Zähes Spiel bringt die nächsten Punkte

LTV Wuppertal 1 vs. SC Bayer 05 Uerdingen 1 25:21 (12:9)

Am Sonntagmittag empfingen wir die bisher eher schwach in die Saison gestartete Mannschaft vom SC Bayer 05 Uerdingen. Das Ziel war klar: Zwei Punkte sind Pflicht, um sich weiter im oberen Teil der Tabelle festsetzen zu können. Und genauso klar war es auch, dass dieses Ziel nur mit einer stabilen Abwehr gegen die starke Torschützenkönigin der letzten Saison mit 250 Toren möglich ist.

Der Kampfgeist der zweiten Halbzeit vom letzten Spiel war allerdings in den ersten Minuten der Partie nicht zu sehen. Ein zähes Hin und Her und eine eher halbherzige Deckung unsererseits, spiegelten sich im 6:6 (14. Minute) wider. Nachdem wir in der 19. Minute sogar die Führung kurz mit 7:8 abgaben, kam das Team-Timeout unserer Trainer genau richtig und rüttelte uns etwas wach. Drei Tore in Folge konnten wir danach verzeichnen und uns bis zur Halbzeit etwas weiter absetzen. 12:9 war der Halbzeitstand.

Noch einmal gab es deutliche Anweisungen: Gemeinsam in der Abwehr stehen und vor allem den Ball erobern war das Ziel. Viel zu häufig ließen wir unsere Gegner ewig lange vor unserer Abwehrreihe von links nach rechts passen, bis Zeitspiele und völlig unnötige Treffer der Gegnerinnen aus der zweiten Reihe, uns hinderten, den Vorsprung weiter auszubauen.
Auch die Stimmung in der Halle war sehr angespannt. Immer wieder hatte es in der ersten Halbzeit schon lange Unterbrechungen gegeben, die auch in der zweiten Halbzeit noch den Spielfluss gewaltig stoppten.
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit liefen für uns trotzdem nicht schlecht: Die Abwehr stand gut und auch ein paar Bälle konnte wir erobern und das lange Angriffsspiel der Krefelderinnen somit unterbrechen. Wir zogen bis auf 18:12 (44. Minute) davon.


Doch dann kam der Einbruch. Wieder standen wir nicht im Verband in der Abwehr und versuchten alleine die eins-gegen-eins Situationen zu klären. Mehrere Zeitstrafen und auch ein unsicheres Angriffsspiel brachten unsere Gegner auf 19:18 (51. Minute) heran. Unsere Trainer sahen sich gezwungen, in dem darauf folgendem Team-Timeout uns einmal richtig zu verdeutlichen, dass wir gerade alles verspielten. Es wurde auch personell noch einmal umgestellt und unsere Motivation war bei 110%. Vier Tore in Folge, die wir uns in der sehr gut stehenden Abwehr erkämpft hatten, sicherten die Partie. Am Ende haben wir es zwar noch einmal spannend gemacht, aber trotzdem verdient mit dem Endergebnis von 25:21, die zwei Punkte in Wuppertal gehalten.


Besonders Sali hat uns wie so oft einen super Rückhalt im Tor gegeben und einige freie Bälle eindrucksvoll pariert. Auch Laura Wichelhaus zeigte sich nach verdientem Urlaub in guter Form und netzte nicht nur fünf Siebenmeter, sondern noch vier weitere Tore ein und konnte sich damit als beste Schützin mit 9 Toren im Spielbericht eintragen.
Das Spiel hat mal wieder deutlich gezeigt, dass wir als Verbund und Team in der Abwehr noch einiges an Potenzial haben und genau das werden wir die nächsten Wochen brauchen, denn es stehen noch einige starke Gegner bis zum Ende der Hinrunde an.


Gute Besserung wünschen wir an dieser Stelle noch Noemie Stangenberg, die sich in der ersten Halbzeit verletzte und den Rest der Partie aussetzten musste!


Es spielten: Uilissene, Wichelhaus (9/5), Koßmann (1), Abu Rajab (6), Kurschildgen, Riegler (6), Prehn (1), Borberg, Kowalewski, Rohde (2), Keus

Verdienter Sieg nach kämpferischer zweiter Halbzeit

Durch die wechselhaften Leistungen des Gastgebers (Niederlage beim Wuppertaler SV und deutlicher Sieg bei der TG 81 Düsseldorf) wussten wir vor Beginn des Spiels nicht, was genau uns erwarten wird. Dass die HSG II mit Celine Haldenwang die derzeitige Torschützenkönigen stellt, sprach aber für sich.

Der Gastgeber legte direkt los und führte nach kürzester Zeit mit 3:1 (4.). Im weiteren Verlauf der Anfangsphase konnten wir den Abstand jedoch weitestgehend auf ein bis zwei Tore beschränken, ehe wir zum 7:7 (15.) ausgleichen konnten. Leider brachen wir zu diesem Zeitpunkt ein und der Gegner kam zu teilweise einfachen Durchbrüchen zum Torerfolg. Trotz des ideenlos wirkenden Angriffs des Gastgebers stand es nach kürzester Zeit 13:8 (23.) für die HSG II - einzig Nadia ließ den Abstand durch tolle Einzelaktionen nicht noch größer werden.

Unsere desolate Abwehrleistung inklusive vieler technischer Fehler brachen uns zum Ende der ersten Halbzeit wieder einmal das Genick. So stimmte die Absprache nicht und der Gegner konnte bis zum Halbzeitpfiff auf 17:12 davonziehen.
Trainer Max fand in der Halbzeitpause treffende Worte zu der durchwachsenen Abwehrleistung und motivierte uns, diese in den folgenden 30 Minuten um 100% zu steigern.

Nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte netzte die HSG II zwar zunächst noch zum 18:12 ein, dies sollte jedoch der Startschuss unserer Aufholjagd gewesen sein.

Durch drei Tore in Folge konnten wir den Abstand innerhalb von drei Minuten auf 19:16 (36.) verkürzen.

Die Sicherheit in der Offensive holten wir uns durch eine starke Mannschaftsleistung in der Abwehr, in der man ausschließlich gemeinschaftlich agierte. Zu spüren war die Verunsicherung und Ratlosigkeit der HSG II Offensive, die wir gnadenlos ausnutzen und zu einfachen Toren ummünzten. In der 40. Minute konnten wir zum ersten Mal aufatmen: Durch ein schönes Tempogegenstoßtor durch unsere Rechtsaußen Kathi konnten wir zum 20:20 (40.) ausgleichen. Caren zeigte sich eiskalt vom 7m-Punkt und erzielte in dieser aufregenden Phase sehr wichtige Tore (20:21).

Durch eine 2-Minuten-Strafe gegen unser Team gerieten wir noch einmal in Bedrängnis, so traf der Gastgeber leider zum 23:22 (48.).

Doch dieses Spiel gaben wir nicht mehr aus der Hand: So traf Anna zum vorentscheidenden 23:25, eher Nadia kurz vor dem Schlusspfiff das erlösende 24:26 (60.) erzielte.

Eine Leistungssteigerung in der Defensive um 100% hat uns letztendlich als Sieger vom Platz gehen lassen. In der für uns häufig schwierigen zweiten Halbzeit, zeigten wir eine kämpferische Mannschaftsleistung, die am Ende der Schlüssel zum Erfolg war. Der Gegner konnte in der zweiten Halbzeit nur sieben Tore erzielen, was die gute Defensivarbeit unterstreicht. In der Offensive konnte an diesem Spieltag Nadia überzeugen, die sowohl von der Mitte- als auch von der Außenposition wichtige Tore erzielte und einige Strafwürfe herausholen konnte.

Alles in allem sind wir mit unserer Leistung sehr zufrieden und freuen uns über den 3. Tabellenplatz nach dem 8. Spieltag!

Es spielten: Uilissene, Koßmann (4), Abu Rajab (7), Kurschildgen (2), Riegler (3), Käfer (4/4), Prehn (2), Borberg (1), Lemkau, Rohde (3), Keus

Schlechter Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten

LTV Damen vs. SG Altendorf/Ruhr 23:18 (17:8)

Das Ziel für die gestrige Begegnung war klar: nach zwei Niederlagen mussten wir endlich wieder gewinnen! Der Gast aus Essen, der derzeit punktlos den letzten Platz belegt, war für das Vorhaben ein dankbarer Gegner.
Nach einem Spaziergang in der Hallenumgebung und gemeinsamer Einstimmung auf das Spiel, starteten wir sehr konzentriert in die Partie.

Die Anfangsphase des Spiels verlief recht ausgeglichen, so konnten wir im Angriff überzeugen, konnten uns aber erst ab der 13. Minute etwas weiter absetzen (8:5). Unsere Defensivarbeit konnte sich sehen lassen, die Gegner wirkten teilweise verzweifelt und kamen kaum zum Abschluss (20., 14:6). Nachdem wir uns einen guten Vorsprung erzielt hatten, konnten wir auf dem Feld etwas rotieren. Unser vierter Neuzugang Jessi Kurschildgen kam zu ihrem ersten Einsatz im LTV-Trikot und gelang Sekunden nach ihrer Einwechslung ihr erstes Tor. Letztlich gingen wir mit einem soliden 17:8-Vorsprung in die Halbzeitpause. Es galt, in der zweiten Halbzeit an die bisherige Leistung anzuknüpfen.
Leider konnten wir dieser Vorgabe in der gesamten Zeiten Halbzeit nicht nachkommen.

Das sehr langsame Angriffsspiel der Essenerinnen ließ uns in der Abwehr ebenso langsam verschieben, weshalb der Gegner teilweise zu sehr einfachen Toren kam. Auch die offensive Leistung ließ zu wünschen übrig, so wurden teilweise freie Torchancen vergeben indem diese neben dem Tor landeten oder von der hervorzuhebenden Torhüterin gehalten wurden.
Die beiden Unparteiischen, dessen Leistung mehr als fragwürdig war, ließen das Angriffsspiel des Gegners zum Teil so lange laufen, bis sie letztendlich zum Torabschluss kamen. Für die Landesliga übliche Abwehraktionen wurden zum Teil viel zu hart bestraft und führten auf unserer Seite teilweise zu mehrfacher Unterzahl. Dazu bekam der Gegner insgesamt neun (teilweise) nicht vertretbare Siebenmeter zugesprochen.
Zur zweiten Halbzeit gibt es leider nichts großartig Positives zu berichten, da wir lediglich 5(!)Tore erzielten und der Gegner zu insgesamt 10 Toren kam. Kein Wunder, dass das Spiel demnach Spiel nur mit fünf Toren Unterschied gewonnen werden konnte.
Trotz dieser durchschnittlichen Leistung klettern wir auf den 4. Tabellenplatz - immerhin!

Gespielt haben: Uilissene, Wichelhaus, L. (3/3), Koßmann (3), Abu Rajab (5), Kurschildgen (2), Riegler (3), Käfer (2/1), Prehn (1), Jahn (1), Lemkau, Rohde (3)
Mit dieser Leistung können wir einfach nicht zufrieden sein! Auch wenn wir unser Ziel erfüllt haben wieder einen Sieg einzufahren ist unsere Leistung in der zweiten Halbzeit nicht mit unseren Ansprüchen zu vereinbaren. Wir haben in der kommenden Trainingswoche einiges aufzubereiten, damit wir uns in der nächsten Begegnung wieder ordentlich und in angemessener Art und Weise präsentieren! Gespielt wird gegen die HSG Bergische Panther II (So., 04.11, 12:30 Uhr), ein Gegner, der definitiv ein anderes Niveau aufspielen kann und wird.

1.Damen LTV Wuppertal 7. Spieltag

Nach dem spielfreien Herbstferien-Wochenende starten wir wieder voll durch!

Wir empfangen den Tabellenletzten aus Essen, der bisher mit 0:12 Punkten noch keinen Sieg einfahren konnte. Auch wir haben uns in den letzten beiden Partien nicht mit Ruhm bekleckert und wollen endlich wieder zwei Punkte auf der Haben-Seite erspielen.
Dazu freuen wir uns wieder über zahlreiche Unterstützung zu einer für uns sehr ungewohnten Sonntags-Abends-Zeit!

Kommt vorbei und schreit uns zum Sieg!

Neusser HV 2. Damen vs. LTV Wuppertal 1. Damen

Bitterer Sonntagmittag für die 1. Damen des LTV Wuppertal in Neuss. Nach einem guten Start konnte die LTVerinnen bis zum 3:3 mithalten aber dann brach die Leistungskurve stark ein. Ungenügende Abwehrbereitschaft, Fehlpässe im Konter und Nichtausnutzung von eigenen Torchancen leiteten eine Abwätsspirale ein die bis zur Halbzeit über 9:4,12:6 bis zum 14:8 für Neuss führte. Trotz Appell an die Damen doch jetzt nach der Pause den Schalter mal umzulegen und mit mehr Aggressivität an Werk zu schreiten verpufften alle Ansprachen und taktischen Vorgaben.

An diesem Tag war von einem Fokus auf das Spiel und die Notwendigkeit 100% zu geben nichts zu spüren. So plätscherte das Spiel bis zum Endstand von 32:18 dahin und es konnte in keiner Phase eine Wende durch die Mannschaft und Trainer eingeleitet werden. Schade, da in der Mannschaft mehr Potential vorhanden ist als an diesem Tag zu sehen war. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch unser Neuzugang Jenny Borg in der Anfangsphase, so das mit einer dünnen Personaldecke weiter gespielt werden musste. Trotz der hohen Niederlage und der Enttäuschung blieben die Mädels als Truppe geschlossen ohne sich zu gegenseitigen Schuldzuweisungen hinreißen zu lassen. Das gibt Hoffnung auf einen einmaligen Ausrutscher den die Moral scheint ungebrochen.

So heißt es in der kommenden Woche hart an den Fehlern arbeiten um nach den Schulferien mit neuem Elan die bevorstehenden Aufgaben anzugehen. Ich als Trainer sehe das nur als Delle auf dem Weg zu besserer Leistung in der Zukunft den Potential ist in der Truppe vorhanden.

Gespielt haben:
Uilissene, Wichelhaus (3/2), Koßmann (7), Abu Rajab (4), Bork, Käfer (1), Prehn (1), Kowalewski (1), Rohde (1)

Erster Dämpfer in der noch jungen Saison

TG 1881 Düsseldorf 1F – LTV Wuppertal 1F 29:27 (16:14)

Gestern mussten wir uns gegen die Mädels der TG 1881 Düsseldorf mit 29:27 (16:14) geschlagen geben.
Wenn man es in einem Spiel kein einziges Mal schafft in Führung zu gehen und teilweise mit bis zu fünf Toren im Rückstand liegt, dann gibt es eigentlich nichts Positives zu berichten. Wir haben es leider zu keiner Zeit geschafft, an unsere Form aus den ersten drei Spielen anzuknüpfen. Vor allem in der Abwehr machten wir deutlich zu viele Fehler und bekamen es nur in wenigen Phasen hin, die Düsseldorfer Mädels zu Fehlern zu zwingen.

In der Anfangsphase des Spiels kassierten wir viele Tore nach Kreisanspielen, die wir uns eigentlich vorgenommen hatten zu verhindern. Etwas mehr gelang und im Angriff, sodass es bis zur zwölften Minute ein enges Spiel war (9:7). Danach folgte auch vorne ein Einbruch, sodass wir erstmals mit vier Toren in Rückstand gerieten. Dennoch ließen wir uns nicht weiter abschütteln und verkürzten den Abstand bis zur Pause wieder auf zwei Tore (16:14).

Mit neuer Energie nach der Halbzeitpause wollten wir jetzt endlich, wie im letzten Spiel, das Ruder rumreißen. Das sah auch zunächst gar nicht so schlecht aus, nach knapp 10 Minuten hatten wir endlich die Chance zum Ausgleich, konnten diese aber leider nicht nutzen. Das wiederum nutzen die Düsseldorfer Mädels geschickt aus und vergrößerten unseren Rückstand in der Folge auf fünf Tore. Trotz aller Bemühungen von uns blieb es am Ende bei reiner Ergebniskosmetik. Der Sieg der Heimmannschaft geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr, weshalb wir am Ende nicht unverdient verloren haben. Glückwunsch an dieser Stelle an die Düsseldorfer Mädels!
Zudem wünschen wir Anna gute Besserung, die gestern auf unsanfte Weise Bekanntschaft mit dem Hallenboden gemacht hat und etwas bewegungseingeschränkt den Weg nach Hause antreten musste. Wir hoffen, dass du nächste Woche wieder am Start bist!

Für uns bleibt als Fazit, dass es einfach nicht ausreicht, nur 95% Leistung zu bringen. Dafür gibt es keine Ausrede und genau deshalb arbeiten wie diese Woche daran, nächste Woche wieder 100% auf die Platte zubringen! Am Ende fehlten uns ein paar Wechselmöglichkeiten, um noch einmal frische Energie ins Spiel zu bringen, aber auch das wird nächste Woche schon wieder anders aussehen. Dann geht es für uns gegen die Mädels aus Styrum darum, den dennoch guten Saisonstart auszubauen.

Es spielten: Uilissene – L.Wichelhaus (2), Abu Rajab (8), Riegler (4), Käfer (3/3), Prehn (5), Jahn (1), Rohde (1), Keus (3)

Gute Mannschaftsleistung bringt den dritten Sieg in Folge

LTV Wuppertal 1F - HSG SC Phönix Essen 1F 32:28 (14:15)

HSG SC Phönix Essen 1F hieß der Gegner am vergangenen Sonntag um 11:30 in der Buschenburg. Zwei weitere Punkte und der dritte Sieg in Folge waren das Ziel der Mädels vom LTV Wuppertal. Bereits am Anfang der Partie war spürbar, dass wir Feuer unterm Hintern hatten und das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Die Abwehr stand kompakt und auch im Angriff konnten die Bälle gekonnt im Netz versenkt werden. Vor allem Nadia Abu Rajab hatte zu Beginn leichtes Spiel die Gegner zu überlaufen und bescherte uns dadurch einige wichtige Tore. Doch der Verbandsliga-Absteiger reagierte prompt und nahm sie kurz. So lieferten wir uns bis zum 10:11 in der 18. Minute ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Durch ein paar technische Fehler und Lücken in unserer Abwehr, konnten die Essener sich auf 10:14 absetzen. Doch wir legten wieder nach, sodass der Halbzeitstand mit 14:15 die bisher sehr ausgeglichene Partie gut widerspiegelte.

Immer noch hoch motiviert dieses Spiel zu gewinnen, zogen wir in die zweite Hälfte. Diese war geprägt von Verwarnungen und Zeitstrafen sowie 7 Metern, die Laura Wichelhaus aber alle souverän verwandelte (9/9). Bis zum 18:21 für Phönix in der 41. Minute gönnten wir uns einen kleinen Einbruch, bevor wir einen 5-Tore-Lauf aufs Parkett legten und zum ersten Mal in diesem Spiel mit zwei Toren in Führung gingen. Jetzt war der Ehrgeiz gepackt und die Führung wollten wir unter keinen Umständen mehr abgeben. Dies gelang uns, sodass wir uns beim 30:26 (das 30. machte übrigens das Geburtstagskind Lea Prehn, danke für den Kasten ;) ) in Sicherheit wogen. Laura versenkte auch den letzten 7m im Netz und beim Endstand von 32:28 war die Erleichterung und die Freude riesig. Die geschlossene Mannschaftsleistung, ein guter Rückhalt durch Torhüterin Sali und der Siegeswille brachten uns gestern zu dieser guten Leistung. Die wollen wir nächste Woche auswärts gegen die TG 71 Düsseldorf (Sonntag, 30.09., 13:30 Uhr) erneut abrufen. (MB21)

Es spielten: Uilissene, Wichelhaus, L. (9/9), Koßmann (5), Abu Rajab (5), Riegler (2), Prehn (2), Kowalewski, Boots (2), Rohde (5), Keus (2).

Souveräner Derbysieg bringt die nächsten zwei Punkte

Wuppertaler SV - LTV Wuppertal 24:35 (11:16)

Am ungewohnt frühen Sonntagmorgen stand für uns das zweite Saisonspiel an. Zu Gast waren wir beim Bezirksliga-Aufsteiger Wuppertaler SV. Wie im ersten Saisonspiel war das Ziel erneut, aus einer stabilen Abwehrarbeit heraus mit gutem Tempo weitere Punkte einzufahren.

In den ersten Minuten des Spiels gelang uns dies allerdings nicht auf Anhieb. Zwar stand unsere Abwehr nicht schlecht, aber kleinere Unstimmigkeiten in der Absprache und auch Unsicherheiten im Angriff ließen die Partie nur schleppend und vor allem ausgeglichen starten. Es dauerte rund zehn Minuten bis es uns endlich gelang, uns durch einige Balleroberungen in der Abwehr etwas absetzen zu können. Danach folgte leider prompt der nicht unbekannte Einbruch. Durch einfache Tore über die Außenspieler konnte der WSV sich Mitte der ersten Halbzeit deutlich herankämpfen. Das Spiel wurde gerade in dieser Phase "hitzig" und die Schiedsrichter bestraften dies vielleicht etwas zu konsequent mit Zeitstrafen. Trotz teilweise doppelter Unterzahl ließ unser Kampfgeist und der Zusammenhalt nicht nach. Wir konnten durch schnelle Konter unserer flinken Außen und durch die Umstellung der Abwehr Deckung wieder einiges an Boden gut machen, sodass es mit einer 16:11 Führung für uns in die Pause ging.

Die Ansage in der Halbzeitpause war klar. Die Abwehr muss stabil stehen bleiben und das Tempo sollte aufrecht gehalten werden, um den Gegner weiterhin zu überlaufen.
Wir starteten gut in die zweite Halbzeit. Zwar bröckelte die Abwehrleistung zwischendurch sodass wir vor allem einige Tore über den Kreis kassierten aber das Tempo konnte gut gehalten werden, sodass wir zu einigen leichten Toren kamen. Unser Gegner wurde im Angriff zunehmend unsicher und verschenkte damit einige Bälle. Auch unser Rückraum zeigte seine Wurfqualität am Ende der zweiten Halbzeit und versenkte die Bälle beherzt und ohne Umschweife im Netz.
Alles in allem brachte ein gelungenes Spiel mit überwiegend gutstehender Abwehr und viel Tempo erneut zwei Punkte nach Langerfeld.

Gute Besserung an dieser Stelle auch an die Spielerin des Wuppertaler SV, die leider in der zweiten Halbzeit bei einer unglücklichen Aktion im Gesicht getroffen wurde!

Es spielten: Uilissene, Wichelhaus, Keus, Prehn, Abu Rajab, Koßmann, Rohde, Jahn, Riegler, Boots

Am kommenden Wochenende empfangen um 11:30 Uhr wir den Verbandsligaabsteiger HSG SC Phönix Essen/DJK Grün Weiß Werden in der Sporthalle Buschenburg.

Erstes Spiel – erster Sieg!

LTV Wuppertal - Fortuna Düsseldorf III 25:19 (11:9)

Gestern gelang uns mit dem 25:19 (11:9) gegen die Mädels der dritten Damen von Fortuna Düsseldorf ein erfolgreicher Saisonstart.

Vor dem Spiel waren alle wahrscheinlich ein bisschen nervöser als normal, war das Spiel doch eher eine Wundertüte. Wir konnten zwar in der Vorbereitung einige neue Konzepte einstudieren und haben auch an unserem „Prunkstück“ Abwehr fleißig gearbeitet, aber trotzdem lief die Vorbereitung nicht reibungslos. Zudem bringt auch die beste Vorbereitung nichts, wenn es dann in der Saison nicht klappt.

Genug der Vorrede, zur besten Zeit für den klassischen Sonntagsbraten ging es für uns los. Wir starteten hochmotiviert in die Partie, aber im Angriff hatten wir so unsere Schwierigkeiten, ins Spiel reinzukommen. In den ersten sieben Minuten haben wir nur ein einziges Tor zustande gebracht. Umso besser, dass unsere Abwehr gut stand und auch der Gegner nicht mehr als ein Tor in dieser Zeit erzielte. Größten Anteil daran hatte vor allem Sali, die bis dahin schon gleich zwei 7m gehalten hatte und auch im weiteren Spielverlauf ein starker Rückhalt war. Danach fanden wir uns auch im Angriff gegen die offensive Deckung der Düsseldorferinnen immer besser zurecht und erspielten und nach einer Viertelstunde den größten Vorsprung in der ersten Halbzeit (8:4). Zwar hatten wir weiterhin einige gute Chancen, aber gleichzeitig stieg auch unsere Fehlerzahl bis zur Halbzeit deutlich an, sodass es „nur“ mit einem 11:9 in die Kabinen ging.


In der zweiten Halbzeit schafften wir es dann mal mehr mal weniger souverän unseren Vorsprung immer weiter auszubauen. Schön war dabei, dass wir über viele Positionen torgefährlich waren und sich deshalb auch unsere Torschützenliste relativ ausgeglichen gestaltet hat. Nach einem fairen Spiel war die Freude über den erfolgreichen Saisonstart sehr groß. Das war ein erster kleiner Schritt in unserem Projekt „Kein Krimi am Saisonende“.

Nächste Woche geht es für uns mit dem Spiel gegen die Mädels vom WSV direkt gegen den nächsten Aufsteiger weiter.
Torschützen: L. Wichelhaus (3/2), Abu Rajab (5), Riegler (5), Prehn (3/1), Jahn (1), Boots (3), Rohde (2), Keus (3)